Verschiebung der Erstkommunionfeiern

Die Corona-Pandemie verhindert schon zum 2. Mal die gewohnte Vorbereitung der Kommunionkinder und die Feiern ihrer Erstkommunion in der üblichen Zeit zwischen dem Weißem Sonntag und Christi Himmelfahrt.
Wie im vergangenen Jahr wird das große Fest auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben.
Den betroffenen Familien wurden die neuen Termine bereits mitgeteilt, damit sie planen können. In den Gemeinden werden die neuen Erstkommuniontermine bekannt gegeben, wenn sicher ist, dass die Erstkommuniongottesdienste dann auch stattfinden dürfen.

Wir hoffen, dass warmes Wetter und die Impfung größerer Bevölkerungsteile nach den Sommerferien zu niedrigen Infektionszahlen führen werden und wir dann unter nicht mehr ganz so strengen Auflagen entspannter und fröhlicher Erstkommunion feiern können. Aber nicht nur das große Fest, auch die Vorbereitung der Kommunionkinder wird durch Corona stark behindert. Bei den Elternabenden im Herbst waren wir noch vorsichtig optimistisch. Doch schon die Kennenlerntreffen der Kommunionfamilien durften kurze Zeit später schon nicht mehr in großer Runde durchgeführt werden. Auch die Kindergruppen mussten verkleinert werden. Zum Teil wurden die Gruppenstunden durch Einzeltreffen der Verantwortlichen mit den Familien ersetzt. Nach den Weihnachtsferien waren dann keine Treffen in den Gemeindehäusern mehr erlaubt.

Um den Kontakt zu den Kindern und ihren Familien zu halten und die Vorbereitung der Kinder fortzusetzen, schickten wir den Familien per E-Mail oder Brief Aufgaben, Links zu Erklärvideos und Bibelfilmen, Rätsel, Bastelideen usw. für zuhause. Immer waren wir im Zwiespalt, wieviel Engagement für den Kommunionkurs wir neben den Belastungen durch das Homeschooling noch von den Familien erwarten durften. Umso mehr haben wir uns gefreut, wenn wir E-Mails von Familien erhielten, die uns Fotos und Berichte davon schickten, wie sie sich mit den Kommunionthemen beschäftigt hatten:

Jasper malte die Heilung des Blinden und Carina hat sie mit Playmobil nachgespielt.


Martynas Bild zeigt Jesus und seine Jünger beim großen Fischfang.

Auch Medina verwendete Playmobil bei der Darstellung der Geschichte des Zöllners Zachäus.

Zur Vorbereitung auf Ostern erhielten die Kommunionkinder eine Materialtüte.

Lilja hat damit u.a. ihren Palmstock gestaltet und am Karfreitag ein Kreuz gebastelt.

Die eingepflanzte Blumenzwiebel symbolisiert die Auferstehung: neues Leben erwacht.

Ilaria hat Fladenbrote für den Gründonnerstag gebacken, die Kreuzigung Jesu gemalt und Fragen im Kommunionbuch beantwortet.

Leider konnten die Kommunionkinder bisher kaum Gemeinschaft untereinander und mit der Gemeinde erleben. Dabei bedeutet „communio“ doch Gemeinschaft. So hoffen und wünschen wir sehr, dass es ab Mai oder Juni wieder möglich sein wird, uns in den Kommuniongruppen zu treffen und uns miteinander statt getrennt auf die Gemeinschaft mit Jesus Christus im heiligen Mahl vorzubereiten.

Liebe Gemeindemitglieder, auch Sie können eine wichtige Aufgabe bei der Kommunionvorbereitung übernehmen: Beten Sie für unsere Kommunionkinder und deren Familien, damit alle im Herbst gesund Erstkommunion feiern können.

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